- 25.09.2026 bis 15.11.2026 Ausstellung „Kürbis goes to Hollywood“
- 01.10.2026 bis 22.11.2026 HÄUTUNG - Malerei von Volker Nikel
- 07.10.2026 bis 30.12.2026 Ausstellung "Ausgezeichnet!"
- 24.10.2026 bis 07.02.2027 Eröffnung der Riesen-Eislaufbahn
- 06.11.2026 Benefiz mit Beats
- 08.11.2026 Kammerspiel mit Elisabeth Haug "Die Tischreden der Katharina Luther"
- 13.11.2026 Konzert "Schöne Töne Special"
- 14.11.2026 Kreativmarkt in Nennhausen
- 14.11.2026 Regionalgeschichte unterwegs: Zwischen Kriegsende und Neubeginn im Ländchen Rhinow
- 25.09.2026 bis 15.11.2026 Ausstellung „Kürbis goes to Hollywood“
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"Bolle-Villa" in Milow

Die Villa wurde als Sommersitz 1882 von Carl Bolle, dem "Milchkönig" von Berlin, erbaut.
Ein Duplikat baute er in Berlin und betrieb die Villa in Milow ab 1891 als Erholungsheim für die Kinder seiner Angestellten, später als Jugend- und Ausbildungsheim.
1945 diente das Gebäude als Lazarett und Waisenhaus.
Seit 1950 ist hier eine Jugendherberge namens - Sie ahnen es schon - "Carl Bolle" beheimatet.
Kontakt:
Jugendherberge Milow "Carl Bolle"
Friedensstraße 21
14715 Milower Land OT Milow
Tel. 03386 280361
Carl Bolle
Carl Bolle (1832-1910) müsste man eigentlich als Musterbeispiel für die soziale Marktwirtschaft bezeichnen.
In Milow an der Havel geboren, hatte er nach einer Maurerlehre und Meisterausbildung zunächst als Bauunternehmer in Berlin großen wirtschaftlichen Erfolg.
Stets offen für neue Geschäftsideen ist Bolle ab 1881 der Erste, der frische Milch in den städtischen Verkauf bringt und sich dabei die neuesten Erkenntnisse über die Milchproduktion und den Milchverkauf zu Eigen macht.
Diesem in Europa zur damaligen Zeit einzigartigen Qualitätsstandard wird die erhebliche Senkung der Kindersterblichkeit in Berlin zugeschrieben.
Sein soziales Engagement war beispielgebend. Er gehörte zu den ersten Befürwortern einer Berufsausbildung für Frauen, führte im Betrieb als Erster planmäßige Müttererholung ein und sorgte u. a. für intensive geistliche und soziale Betreuung seiner Beschäftigten.
Carl Andreas Julius Bolle auf Wikipedia ...






























