+++   21.11.2019 Seniorentanz im "Tivoli"  +++     
     +++   21.11.2019 ABENTEUER GRÜNES BAND  +++     
     +++   21.11.2019 Öffentliche Beobachtung am Sternenhimmel  +++     
     +++   23.11.2019 Festumzug des RCC  +++     
     +++   23.11.2019 "Der Fürstentag"  +++     
     +++   26.11.2019 Elternstammtisch/ Förderverein  +++     
     +++   27.11.2019 DER ZWECK HEILIGT DEN ABEND  +++     
     +++   28.11.2019 OH DU FRÖHLICHE  +++     
+49 (0)3385 514991
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Schwedenhaus in Böhne

Im Rathenower Ortsteil Böhne, im Böhner Winkel,  steht das "Schwedenhaus".

 

Erbaut wurde es 1661 von Jacob Friedrich von Briest, damaliger Landrat des Havellandes.

 

In diesem Haus verbrachte der Große Kurfürst von Brandenburg die Nacht vom 14. zum 15. Juni 1675 vor dem Angriff auf das von schwedischen Truppen besetzte Rathenow. Das Haus ist der letzte authentische Ort in der Region im Zusammenhang mit dem Sieg Brandenburgs über die Schweden.

 

Das literarische Vorbild für Theodor Fontane's Roman "Effi Briest" war Elisabeth Baronin von Ardenne, geb. Freiin und Edle von Plotho. Sie lebte mit ihrer Familie einige Jahre in Rathenow. Ihr Mann, Armand Leon Baron von Ardenne diente als Reitmeister bei den Zieten-Husaren.

 

Ein späterer Landrat Briest gab seine Zustimmung, dass seine Tochter Elfriede Namensgeberin für die Figur in Fontanes berühmten Roman wurde.
Vater Briest soll sich später, als das Buch zum Skandal wurde, sehr über seine Zustimmung geärgert haben.

 

Im achten Kapitel des Romans erklärt Effi, dass sie von jenem Briest abstamme, "der am Tag vor der Fehrbelliner Schlacht den Überfall von Rathenow ausführte". Dabei handelt es sich um eben jenen Landrat Jakob Friedrich von Briest (1631-1703).

Jakob Friedrich von Briest war Ururgroßvater von Caroline de la Motte Fouqué, geborene von Briest. Auch sie war zwar das einzige Kind ihrer Eltern und unglücklich verheiratet, konnte aber nach dem Scheitern ihrer Ehe zum zweiten Mal heiraten, und zwar den geschiedenen Adeligen Friedrich de la Motte Fouqué. Caroline wurde nicht zum Objekt gesellschaftlicher Ächtung und erbte Schloss Nennhausen.

Alles sehr verwirrend, oder?

 

Auch gut zu wissen: In Böhne mündete einst die Elbe in die Havel. Klingt unglaublich, aber bis ins 12. Jahrhundert änderte die Elbe immer wieder ihren Lauf, machte so auch einen weiten Bogen nach Osten und traf im Bereich von etwa Premnitz bis Rathenow mit mehreren Armen auf die Havel. Verantwortlich für das hin und her des Flusses waren vermutlich Wetterextreme (Dürren und Überschwemmungen), bis der Mensch mit dem Deichbau regulierend eingriff. Versiegt ist der Strom aber nicht. Noch immer führen die Stremme und der Königsgraben Elbwasser in die Havel.

 

Folgt man dem Havel-Radweg in Richtung Rathenow, so erreicht man unmittelbar vor der Unterfahrung der Havel-Brücken (Straße und Bahn) in Rathenow den Siedlungsursprung von Rathenow, den sogenannten "Burgwall". Infotafeln erläutern vor Ort die Zusammenhänge.

 

Schwedenhaus in Böhne

 

Das Westhavelland ist der wald- und wasserreiche Teil im Reisegebiet Havelland.

 

Info +49(0)3385 514991

Mo - Fr 10 - 18 Uhr
Sa/So/Feiertag 12 - 16 Uhr

24 h freies WLAN

Besuchen Sie uns auf

Westhavelland @ facebookWesthavelland @ YouTubeInstagram

 
 täglich geöffnete Touristinfo - 24h freies WLAN

 

Optikpark Rathenow

 

Optik Industrie Museum Rathenow

                                                    

 Wir sind Mitglied im Reisegebietsverband Havelland.

 

Urlaub mit dem Hausboot oder Kanu für die ganze Familie!

 

Sternenpark Westhavelland

 

Naturpark Westhavelland

 

Kulturzentrum Rathenow

 

Amt Nennhausen

 

Gemeinde Milower Land

 

 Ländchen Rhinow 

 

Premnitz - Stadt voller Energie

 

Rathenow - Stadt der Optik

 

CityApp Rathenow

 

 

 
Unser Newsletter versorgt Sie mit aktuellen Informationen.
Jetzt kostenlos abonnieren.