- 14.01.2026 bis 31.03.2026 Vernissage „Lass Farbe in dein Leben“ und "Erinnerungen an Hans Zimmermann"
- 02.02.2026 bis 08.02.2026 Winterferien
- 02.02.2026 bis 06.02.2026 Winterferien-Programm im Optik Industrie Museum Rathenow
- 04.02.2026 FLAKE liest
- 06.02.2026 Dr. Pop – Hitverdächtig
- 07.02.2026 Einladung zur Buchlesung in Friesack
- 09.02.2026 Abgabe der Ü7 - Unterlagen (Anmeldeunterlagen und Kopie der Gutachten, Zeugnisse)
- 20.02.2026 Sonderführung zum Böhmischen Altar
- 27.02.2026 Öffentliche Führungen im Brandenburger Dom
- 14.01.2026 bis 31.03.2026 Vernissage „Lass Farbe in dein Leben“ und "Erinnerungen an Hans Zimmermann"
- 02.02.2026 bis 08.02.2026 Winterferien
- 02.02.2026 bis 06.02.2026 Winterferien-Programm im Optik Industrie Museum Rathenow
- 04.02.2026 FLAKE liest
- 06.02.2026 Dr. Pop – Hitverdächtig
- 07.02.2026 Einladung zur Buchlesung in Friesack
- 09.02.2026 Abgabe der Ü7 - Unterlagen (Anmeldeunterlagen und Kopie der Gutachten, Zeugnisse)
- 20.02.2026 Sonderführung zum Böhmischen Altar
- 27.02.2026 Öffentliche Führungen im Brandenburger Dom
Auferstehungskirche Rathenow (Weinbergfriedhof)

Bergstraße
14712 Rathenow
Es war mitten im Krieg als, auf dem Plateau des Evangelischen Friedhofes 1917 eine moderne Friedhofskapelle erbaut wurde, und zwar von der ortsansässigen Baufirma Gäding.
Entworfen hatte sie kein Geringerer als Dr. Curt Steinberg, der Leiter des Kirchlichen Bauamtes des Konsistoriums.
Steinberg hatte Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg studiert, parallel auch Malerei an der Kunstakademie. Sein Diplom schloss er in Berlin ab und promovierte in Dresden über die „Sächsische Plastik des XIII. Jahrhundert“. Die zur Dissertation gehörenden Gemälde befinden sich heute im Kloster Lehnin (an dessen Umbau und Restaurierung Steinberg wesentlich beteiligt war).
Steinberg entwarf viele weitere Kirchen in Berlin und Brandenburg und erhielt am Ende seiner Laufbahn das Bundesverdienstkreuz.
Nicht nur der Baukörper unserer Kapelle ist ein Werk Steinbergs, sondern auch das Altarbild stammt von ihm.
Die Friedhofskapelle war auch sehr fortschrittlich eingerichtet. Es gab einen Fahrstuhl, eine Fußbodenheizung und eine Sezierraum.
Die Kapelle verlor ihre Turmspitze in den letzten Kriegstagen im April 1945.
Zahlreiche Bäume und Grabsteine wurden während der Kampfhandlungen zerstört.
Auf manchen Steinen finden sich immer noch Spuren der Geschosse.
Im Jahr 1954 wurde die Friedhofskapelle zur „Auferstehungskirche“ geweiht.
Diese Kirche, versteckt auf dem Friedhof, stellt mit ihren bereits expressionistischen Zügen ein beachtliches Gesamtkunstwerk dar.
Leider, wie so oft bei stillen Kleinoden, ist sie völlig verkannt, eigentlich nur Fachleuten ein Begriff. Im traurigen Gegensatz zur St.-Marien-Andreas-Kirche hatte sie bis Anfang März 2015 keine Turmspitze.
Am 24. März 2015 war es soweit: Die Auferstehungs-kirche erhielt ihre Turmspitze wieder.
Nun hat Rathenow seine alte Silhouette wieder,
die mit den Türmen der Auferstehungskirche, der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und des Bismarckturms schön und beeindruckend ist.
Übrigens befindet sich in der Auferstehungskirche eine Schuke-Orgel.
Nach einer Generalüberholung erklingt die Orgel wieder im altem Klang und es finden in unregelmäßigen Abständen Konzerte in der Kirche statt.
Im Torhaus am Fuße des Weinberges finden Ausstellungen und Konzerte statt.








































