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Dorfkirche Vieritz

Dorfkirche Vieritz

Genthiner Straße

14715 Milower land OT Vieritz

Keine offene Kirche

 

Vieritz ist ein Straßendorf wendischen Ursprungs. Eine erste Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 946 unter dem Namen „Viernkviz“, zur Manneburg Kabelitz gehörig.
Der Ortsname leitet sich vermutlich von dem altslawischen Wort virŭ für Wirbelwind ab und bedeutet so viel wie Windort. Auch die Namensendung -itz verweist auf eine slawische Herkunft.

Im Jahre 1524 wechselte der Ort in den Besitz des Erzstiftes Magdeburg und wurde von diesem an die Familie von Katte verliehen, die bis ins 20. Jahrhundert im Ort ansässig war.

Die als Ziegelmauerwerk errichtete Saalkirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert. Nach Brandschatzungen im Dreißigjährigen Krieg wurde das Gotteshaus 1650 – 1655 wiederaufgebaut und erhielt Mitte des 18. Jahrhunderts seine heutige Gestalt als einschiffiger Backsteinsaal mit eingezogenem, polygonalem Ostschluss.

Außen an der Südwand befindet sich ein Sandsteinrelief von 1727 mit dem Allianzwappen für Balthasar Friedrich von Katte und seine Gemahlin Ursula Anna, geb. von Hünecke.

Der reich verzierte Kanzelaltar ist ein Werk aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhundets, die Taufe in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert.

Der durch den Kanzelaltar abgetrennte östliche Altarraum vermittelt durch due axiale Anordnung eines großen spätbarocken Sandsteinepitaphs für Christoph Friedrich von Katte und seine Gemahlin Mario Rosamunde, geb. von Tresckow den Eindruck eines Mausoleums. Das farbig gefasste Grabdenkmal besitzt reichen figürlichen und ornamentalischen Schmuck.

Wegen seines hohen kulturhistorischen Wertes blieb das dreistimmige Vieritzer Bronzegeläut vor der Beschlagnahme in beiden Wweltkriegen verschont. Die größte und älteste Glocke, mit einem Durchmesser von 109cm, ist mit mehreren Inschriften versehen, deren eine den Gießermund das Gussjahr verrät:“HEINRICH BORSTELMAN 1602“ Die mittlere Glocke, mit einem Durchmesser von 96cm, goss Jacob Neuwert in Berlin 1655.

Auf der dritten Glocke, mit einem Durchmesser von 82cm, ist zu lesen:“SEID ABER THETER DES WORTES VND NICHT HOERER ALLEIN DAMIT EVCH SELBST BETRVEGET. – JACOBI AM I. – SIMON KOLLE IN BRANDEN PVRCK GOS MICH 1650.“

 

 

 

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