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Dorfkirche Stechow

Dorfkirche Stechow

Friedensstraße

14715 Stechow-Ferchesar OT Stechow

Schlüsselinhaber vermerkt im Aushang an der Kirche

 

Stechow wurde schon 1375 als Pfarrsitz erwähnt.. Das 1850 abgerissene Gutshaus derer von Stechow ist an gleicher Stelle wieder errichtet worden.

Die kleine Kirche in Stechow wurde 1469 erbaut. Es handelt sich aber nicht um einen Neubau. Bereits im 13. Jahrhundert hatten deutsche Siedler begonnen, Dorfkirchen in der Mark zu bauen. Und so hat auch die alte Glocke, die man damals vorfand, in einer Kapelle gehangen, die zu Zeiten eben dieser Siedler entstand. Vermutlich ist der Bau unter Eggert von Stechow ausgeführt worden.

Die Kirche wurde 1731 ausgebessert und 1736 entstand der Bildaltar. Der Kirchturm wurde 1865 einer größeren Reparatur unterzogen, da das Holz an der Westseite morsch war.

Die im Jahr 1856 durch Pastor Christian Ludwig Hülsen geweihte Orgel ist auch heute in einem gut bespielbaren Zustand. Sie wurde von dem Wittstocker Friedrich Hermann Lütkemüller erbaut. 1917 wurden die Zinnpfeifen beschlagnahmt und 1918 von Alexander Schuke durch Zinkpfeifen ersetzt.

Die Gruft mit Grabstätten der Patronatsfamilien befindet sich unter dem Altar, zwei Familien hatten hier über Jahrhunderte das Patronat.

An den Wänden der Kirche entdeckt man Gedenktafeln für die Opfer der verschiedenen Kriege, die Hülsen-Pastoren und die Patronatsherrschaften. Das Taufbecken war ein Geschenk der Hülsens anlässlich des Pfarrjubiläums 1877, die Taufschale wurde schon 1662 von einer Patronatsherrin gespendet. Aus der Zeit der Spende stammen auch ein Kelch und eine Taufflasche, die bei Dacharbeiten 1982 im Pfarrhaus gefunden wurden.

Eine Besonderheit findet man in der Kirche, eine Truhe, ehemals als Reiseutensil bzw. als Lade für Messgewänder genutzt, und einen Opferstock, der aus einem Stamm gefertigt wurde. Die Beschläge zeigen, dass beide Stücke aus dem 13. / 14. Jahrhundert stammen.

Die Stechows verkauften 1725 ihren Besitz an Ludwig von Bredow.

Nachdem die Kirche 1927 neugestaltet wurde, erfuhr sie in den 80er Jahren eine gründliche Renovierung.

Es ist noch eine mittelalterliche Bronzeglocke, im Durchmesser 95cm, aus dem 14. Jahrhundert erhalten.

 

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